

Eine zwölf Kilometer lange Insel mit feinstem goldgelbem Sandstrand, die Wassertiefe sinkt allmählich ab, das Wasser ist sauber und die Strandanlagen gepflegt, typisch sind die numerierten Kabinen. Das ist der Lido von Venedig, ein faszinierender und eleganter Ort, welcher erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem der schönsten Ferienzielen in Italien verwandelt wurde.
Der Lido ist auch der am wenigsten überlaufene Badeort an der oberen Adria. Früher verkehrte dort der europäische Adel, heute ist der Lido der ideale Aufentshaltort für jene, die kulturelle Ferien mit einem Aufenthalt am Meer verbinden wollen.
Seit dem Jahr 1857, dem Jahr in dem die erste Badeanstalt direkt am Meer errichtet wurde, ist die Zahl der Touristen stets gestiegen, deshalb wird die Insel auch "die goldene Insel" genannt. Der Nobeltourismus erreichte den Lido dank der Errichtung vieler Luxushotels, der Gebäude im Jugendstil mit dekadentem Flair, der Aleen, Parkanlagen und Gärten. Die ruhige Atmosphäre hat in der Vergangenheit viele Dichter, Musiker und Schriftsteller angezogen, darunter auch Thomas Mann, dessen berühmter Roman "Tod in Venedig" am Lido spielt.
Heute garantieren die bestens ausgestatteten Hotels ihren Gästen einen Aufenthalt im Zeichen des Komforts und der Ruhe. Wer die Umgebung entdecken will, braucht nur nach Malamocco fahren, diese Ortschaft befindet sich nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt und ist eine der wichtigsten in der Lagune, sie war Hafen und Handelsplatz und von 742 bis 811 Sitz der Dogen.
Die wichtigste kulturelle Veranstaltung findet im September statt: Die Filmfestspiele von Venedig sind das älteste noch bestehende Filmfestival der Welt und gehören heute zu den bedeutendsten internationalen Filmfestspielen.