Venedig, Stadtviertel, Stadtteil, San Marco, Castello, Cannaregio, San Polo, Santa Croce, Dorsoduro, Zentrum, Altstadt
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Die Altstadt von VenedigDie Altstadt von Venedig

Die Altstadt von Venedig

Sechs zauberhafte Stadtteile!

Die Altstadt von Venedig erstreckt sich über 118 kleine Inseln, welche durch 354 Brücken und 177 Kanäle miteinander verbunden sind, sie wird in folgende Stadtteile, Sestieri genannt, eingeteilt:

Der Stadtteil San Marco ist das Zentrum, der Markusplatz zweifelsohne das Herz der Lagunenstadt. Dieser Platz wurde als "der schönste Saal der Welt" bezeichnet und ist seit jeher das Zentrum des venezianischen Lebens mit seinen schönen Kaffeehäusern und der von der Musik untermalten Atmosphäre.

Der Platz ist von kunstvollen Gebäuden umgeben, welche trotz ihrer stilistischen Unterschiede eine urbanistiche Einheit bilden.

Castello war einer der ersten bewohnten Stadtteile (im 5.-6. Jh.). Er hat seinen Namen von dem Kastell, welches sich damals dort zur Verteidigung vor den Angriffen aus dem Meer, erhob. In Castello befindet sich heute noch das eindrucksvolle Gebäude des Arsenale - der antiken Schiffswerft, welche jahrhundertelang die größte Werft der Welt war.

Der Name Cannaregio hat zwei mögliche Ursprünge: Canal Regio, d.h. der wichtigste Kanal, der zum Festland führte, oder die Schilfrohre (cannarum), die sich einst über dieses Gebiet erstreckten. Der Bahnhof Santa Lucia führt die Hausnummer 1 des Stadtteils, er wurde anstelle der gleichnamigen Kirche dort errichtet, welche 1806 durch das napoleoniche Edikt aufgelöst wurde.

San Polo ist der kleinste Stadtteil. In ihm leben Wohnhäuser und Produktionsstätten (casa e bottega) auf engem Raum zusammen. Besonders in San Polo finden wir die venezianische Vorliebe für das gute Essen wieder. Diese Vorliebe ist im Stadtteil San Polo verbreitet und geschätzt, auch in der einfachsten und volkstümlichsten Form: wir finden eine Vielzahl an Gaststätten und Imbissstuben (Osterie und Bacari), die zum Verkosten der typischen venezianischen Spezialitäten einladen. Besonders beliebt sind die "cicheti" (leckere Häppchen).

Der Stadtteil Santa Croce befindet sich im Nordosten der Stadt und verbindet durch den Piazzale Roma Venedig mit dem Festland. Das gesamte Gebiet wurde durch Abbrüche und Umbauten stark verändert, 1810 wurde die Kirche und das dazugehörige Kloster Santa Croce, welchem der Stadtteil seinen Namen verdankt, abgerissen. Auf dem freigewordenen Gebiet wurden die vom Bagnara entworfenen Gärten Papadopoli nach englischem Vorbild errichtet, welche heute öffentlich zugänglich sind.

Der Stadtteil Dorsoduro befindet sich im Süden der Stadt und beginnt bei der Zollspitze, welche sich wie ein Schiffsbug in das Meeresbecken vor dem Markusplatz streckt. Das letzte Bauwerk auf der rechten Seites des Canal Grande ist die flache "Dogana del Mar", die einstige, im ausgehenden 17.Jahrhundert errichtete Zollstation mit vielen Lagerräumen. Das Ende des in einem spitzen Winkel zulaufenden Gebäudes bekrönen zwei Atlanten, die eine vergoldete Erdkugel mit einer Statue der Fortuna darauf tragen, ein Werk Bernardo Falcones. Umgehen Sie den Turm mit der Fortuna-Statue erreichen Sie die Zattere, eine lange Mole welche bis nach Santa Marta führt. Die Zattere wurden 1516 errichtet, um das aus dem Gebirge Cadore über Wasser auf großen Floßen gelieferte Holz abzuladen.